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Mercedes Diagnosegerät & Software – Ratgeber 2025 für Privat & Werkstatt

Mercedes Diagnosegerät & Software – Ratgeber 2025 für Privat & Werkstatt

Hasan Gündogan |

Das richtige Diagnosegerät und die passende Software für Mercedes – Ratgeber 2025

Mercedes-Benz steht seit Jahrzehnten für Qualität, Innovation und Luxus. Doch mit der wachsenden technischen Komplexität der Fahrzeuge steigen auch die Anforderungen an Wartung und Diagnose. Moderne Mercedes-Modelle sind mit Dutzenden Steuergeräten ausgestattet, die untereinander kommunizieren und Fehlercodes speichern. Um diese Systeme zuverlässig auszulesen, braucht es die richtige Software und das passende Diagnosegerät.

In diesem Beitrag beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Mercedes-Diagnose – von der Software über die offiziellen Werkstattgeräte bis hin zu Lösungen für Privatkunden und nützliche Apps.

Welche Diagnose-Software ist für Mercedes-Benz die richtige?

Mercedes setzt seit vielen Jahren auf die hauseigene Softwarelösung Xentry/DAS. Dieses System ist in allen Mercedes-Benz-Vertragswerkstätten im Einsatz und gilt als Standardlösung für die Diagnose.

  • Xentry ist die moderne Plattform, die alle aktuellen Modelle abdeckt. Sie bietet eine geführte Fehlersuche, Live-Daten, Servicefunktionen und die Möglichkeit zur Codierung.
  • DAS (Diagnose Assistance System) ist die Vorgängersoftware und wird für ältere Modelle benötigt, die noch nicht vollständig von Xentry unterstützt werden.

Mit Xentry/DAS können Werkstätten:

  • den kompletten Fehlerspeicher auslesen,
  • geführte Reparaturabläufe starten,
  • Steuergeräte programmieren oder aktualisieren,
  • und auch modelltypische Sonderfunktionen durchführen, z. B. SBC-Bremsenservice oder Getriebe-Ölwechselanleitungen.

Für Privatkunden ist Xentry allerdings oft zu komplex und kostspielig. Hier bieten Multimarken-Lösungen wie die Vident-Geräte (iLink400, iAuto701) eine gute Alternative. Diese greifen nicht so tief wie Xentry ein, decken aber die wichtigsten Funktionen wie Fehlercode-Auslesen, Service-Reset oder Bremsenservice ab.

  • Für Werkstätten: Xentry/DAS ist Pflicht.
  • Für Privatkunden: Vident-Software über iLink400 oder iAuto701 reicht völlig aus.

Welches Diagnosegerät eignet sich für Mercedes-Fahrzeuge?

Die Wahl des passenden Diagnosegeräts hängt stark davon ab, wer es nutzt. Mercedes-Fahrer unterscheiden sich in drei Hauptgruppen:

1. Privatkunden und Einsteiger

Wenn du nur ab und zu den Fehlerspeicher auslesen oder die Motorkontrollleuchte zurücksetzen willst, ist ein kompaktes Gerät wie das Vident iLink400 perfekt geeignet.

  • Es ist günstig,
  • einfach zu bedienen,
  • und unterstützt markenspezifisch Mercedes-Fahrzeuge.

Das Gerät kann neben Motorsteuergeräten auch ABS, Airbag und weitere Systeme ansprechen – ein entscheidender Vorteil gegenüber sehr einfachen OBD2-Adaptern.

2. Ambitionierte Hobbyschrauber

Wer regelmäßig selbst am Mercedes arbeitet, sollte zum Vident iAuto701 greifen. Dieses Gerät bietet zusätzliche Servicefunktionen, wie:

  • Rückstellung von Öl- und Serviceintervallen,
  • elektronische Parkbremse öffnen/schließen,
  • DPF-Regeneration einleiten,
  • Batteriewechsel anlernen.

Zudem unterstützt es mehrere Marken – ideal, wenn in einem Haushalt nicht nur Mercedes, sondern auch andere Fahrzeuge gefahren werden.

3. Profis und Werkstätten

Für Werkstätten und Semi-Profis reicht ein Vident-Gerät oft nicht aus. Hier ist die Mercedes-Benz Star Diagnose (SD Connect C4 oder C5 mit Xentry/DAS) das Maß aller Dinge.

  • Sie bietet Zugriff auf alle Steuergeräte,
  • führt durch Hersteller-geprüfte Reparaturabläufe,
  • ermöglicht Codierungen und Software-Updates.

Ein typisches Beispiel: Soll in einem Mercedes-Benz E-Klasse (W212) ein neues Steuergerät programmiert werden, ist das nur mit der Star Diagnose möglich.

Welche Diagnosegeräte setzt Mercedes selbst ein?

Mercedes-Benz verwendet ausschließlich die offiziellen Star Diagnose Systeme in Kombination mit der Xentry/DAS-Software.

Das bedeutet konkret:

  • Hardware: SD Connect C4 oder C5 Multiplexer.
  • Software: Xentry (für neue Modelle) und DAS (für ältere Modelle).
  • Einsatzbereich: Von PKW über Transporter (Sprinter) bis hin zu LKW (Actros).

In der Praxis sieht das so aus: Wenn du mit deinem Mercedes zu einer Vertragswerkstatt gehst, arbeitet der Mechaniker mit genau diesem System. Es ist also das Referenzsystem, an dem sich alle anderen Geräte messen lassen.

Natürlich ist dieses System sehr leistungsstark, allerdings auch teuer und für Privatnutzer unnötig komplex.

Welches Diagnosegerät ist besonders empfehlenswert für Mercedes?

„Besonders empfehlenswert“ heißt: Es muss zu deinem Anwendungsprofil passen. Denn das teuerste Gerät ist nicht automatisch die beste Wahl, wenn du es nur selten nutzt.

  • Für Gelegenheitsnutzer: Das Vident iLink400 ist ideal, wenn du lediglich Fehlercodes prüfen und kleinere Wartungen im Blick behalten möchtest.
  • Für Vielnutzer und Hobbyschrauber: Das Vident iAuto701 bietet deutlich mehr Funktionen und ist auch für weitere Marken geeignet. Damit bist du für verschiedene Szenarien gut aufgestellt.
  • Für Profis: Das Star Diagnose System (SD Connect C4/C5 mit Xentry) ist unschlagbar in Tiefe und Funktionsumfang. Damit kannst du alle Steuergeräte bearbeiten, Programmierungen durchführen und sogar Softwarestände aktualisieren.

Praxis-Tipp: Wenn du dir unsicher bist, beginne mit einem Vident-Gerät. Solltest du später mehr wollen, kannst du immer noch in eine Profi-Lösung investieren.

Gibt es eine passende Diagnose-App für Mercedes?

Viele Autofahrer fragen sich, ob es nicht auch eine App für das Smartphone gibt, um Fehlercodes auszulesen. Tatsächlich gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Mercedes Me (offiziell von Mercedes-Benz)

    • Diese App ist eher für Komfort und Fahrzeugverwaltung gedacht.

    • Du kannst damit Fahrzeuginformationen abrufen, den Serviceplan einsehen oder den Standort des Fahrzeugs prüfen.

    • Für die eigentliche Diagnose ist sie jedoch ungeeignet.

  • Allgemeine OBD-Apps (z. B. Car Scanner, Torque Pro)

    • Funktionieren mit günstigen OBD2-Adaptern über Bluetooth.

    • Zeigen in der Regel nur Motor- und emissionsrelevante Daten.

    • Kein Zugriff auf ABS, Airbag oder Komfortsysteme.

  • Markenspezifische Apps sind aktuell für Mercedes nicht in dem Umfang verfügbar wie die Vident-Geräte oder die Star Diagnose.

Fazit: Eine App ist eine nette Ergänzung, wenn du nur Motorwerte überwachen möchtest. Für eine echte Diagnose bei Mercedes ist aber ein richtiges Gerät zwingend notwendig.

das passende Mercedes Diagnosegerät finden

Die Wahl des passenden Diagnosegeräts für Mercedes hängt davon ab, wie tief du in die Fahrzeugtechnik einsteigen möchtest:

  • Privatkunden: Vident iLink400 – kompakt und einfach, ideal für Einsteiger.
  • Ambitionierte Nutzer: Vident iAuto701 – umfangreichere Servicefunktionen, multikompatibel.
  • Profis/Werkstätten: Mercedes-Benz Star Diagnose (SD Connect C4/C5 mit Xentry/DAS).
  • Apps: praktisch für Basiswerte, aber kein Ersatz für echte Diagnosegeräte.

Damit bist du bestens gerüstet, egal ob du nur ab und zu Fehlercodes löschen möchtest oder als Werkstatt den vollen Funktionsumfang benötigst.

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